Förder- und Beschäftigungsbereich
Wir haben einen besonderen Bereich in unserer Werkstatt.
Dieser Bereich heißt Förder- und Beschäftigungsbereich, abgekürzt FBB.
Im FBB helfen wir den Menschen, besser im Alltag klar zu kommen.
Das machen wir so:
Wir unterstützen sie, besser mit anderen Menschen umzugehen.
Zum Beispiel, wie sie sich in einer Gruppe verhalten.
Wir helfen ihnen auch, besser mit ihren Gefühlen umzugehen.
Wir helfen ihnen auch, sich besser zu bewegen.
Zum Beispiel, wie sie einen Ball werfen oder einfache Dinge mit der Hand machen.
Wir helfen den Menschen auch, besser zu denken und zu lernen.
Zum Beispiel, einfache Aufgaben zu lösen.
Und wir helfen ihnen, besser zu fühlen.
Zum Beispiel, wie sie Dinge mit den Händen oder mit den Füßen fühlen.
Wir schauen genau, was jeder Mensch braucht.
Und wir helfen jedem Menschen so, wie er es braucht.
Das ist für uns sehr wichtig.
Wir machen einen Plan für jeden Menschen.
In diesem Plan steht, was der Mensch gut kann.
Aber auch, was der Mensch noch lernen muss.
So können wir jedem Menschen am besten helfen.
Ansprechpartner
Hier finden Sie ihre Ansprechpersonen zur Wegbereitung

Pflegerische Versorgung
Wir kümmern uns auch um die Pflege der Menschen, die bei uns sind.
Im FBB ist immer ein Betreuer da für drei Menschen mit einer Behinderung.
Der Betreuer ist ein Heilerziehungspfleger oder Heilpädagoge.
Das bedeutet: Er hat eine spezielle Ausbildung, um Menschen mit Behinderung zu helfen.
So können wir gut auf jeden Einzelnen eingehen.
Im FBB arbeiten wir in kleinen Gruppen.
Das ist gut, damit es nicht zu viel wird für die Menschen.
Denn in einer kleinen Gruppe gibt es weniger Reize und weniger Stress.
Im FBB kümmern wir uns um Menschen mit sehr starken geistigen oder körperlichen Behinderungen.
Oder um Menschen mit mehreren Behinderungen.
Diese Menschen können noch nicht oder gar nicht in einer Werkstatt arbeiten.
Aber bei uns im FBB können sie trotzdem etwas tun und lernen.
Übergang in Berufliche Bildung und Arbeit
Jeder kann in unserer Werkstatt arbeiten.
Man kann in verschiedenen Bereichen arbeiten.
Zum Beispiel im Bereich Berufsbildung oder im Arbeitsbereich.
Man kann wechseln, wenn man will und wenn man dafür geeignet ist.
Manche Menschen haben eine schwere Behinderung.
Oder sie haben früher keine Hilfe bekommen.
Deshalb brauchen sie oft mehr Zeit, um etwas Neues zu lernen.
Das nennen wir schrittweise Fortschritte.
Manchmal dauert die Arbeit in der Werkstatt mehrere Jahre.
Das ist normal und in Ordnung.
Jeder Mensch lernt in seinem eigenen Tempo.


Alltagskompetenz als Prämisse
Wir kümmern uns um Menschen.
Die Menschen sind in einem Förder- und Beschäftigungsbereich.
Das bedeutet, sie lernen und arbeiten dort.
Die Menschen sind nicht zu Hause und nicht in ihren Wohnstätten.
Sie sind bei uns.
So können sie mit anderen Menschen sprechen und Freunde finden.
Wir helfen den Menschen dabei, besser mit dem Alltag klarzukommen.
Das nennt man Alltagskompetenz.
Zum Beispiel: das Essen holen, kochen, putzen.
Wir helfen den Menschen auch, alleine klarzukommen.
Das nennt man Unabhängigkeit und Selbstständigkeit.
Zum Beispiel: Alleine zur Toilette gehen, alleine Essen machen.